“Faire Mode in NRW: Warum Bio-Mode der Stoff der Zukunft ist”

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Wenn laut der deut­schen Tex­til­re­cy­cling Indus­trie 70% der Welt­be­völ­ke­rung ihren Bedarf an Klei­dung mit Alt­klei­dung aus den rei­chen Indus­trie­län­dern decken muss, was sagt uns das? Unsere Pro­fes­so­rin Eli­sa­beth Hack­spiel-Mikosch vom Stand­ort Düs­sel­dorf stellt in dem gleich­na­mi­gen Video von RP ONLINE diese Frage (https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/faire-mode-wie-unser-konsumverhalten-die-welt-veraendern-kann_aid-34109743).  Es ist ein kras­ses Bei­spiel dafür, wie ungleich der Reich­tum in die­ser Welt ver­teilt ist. Ver­schwen­de­ri­scher Kon­sum von Mode ist ein Pri­vi­leg der weni­gen rei­chen Natio­nen die­ser Welt. Das beden­ken­lose und mas­sen­hafte Ent­sor­gen von Alt­klei­dung rui­niert die tex­tile Wert­schöp­fungs­kette in zahl­rei­chen armen Regio­nen, wie z.B. in Süd­ost-Afrika und ver­schlim­mert dort die Armut. Das Video von RP ONLINE zeigt anschau­lich und unter­hal­tend, dass es auch anders geht und wie man Klei­dung auch ver­ant­wor­tungs­voll kon­su­mie­ren kann. Schon seit eini­gen Jah­ren enga­giert sich übri­gens Pro­fes­sor Hack­spiel-Mikosch gemein­sam mit ihrer Kol­le­gin Ina Köh­ler und zahl­rei­chen AMD-Stu­die­ren­den für ver­ant­wor­tungs­vol­len Kon­sum von Mode. Des­halb schu­fen sie den Shop­ping Guide BUY GOOD STUFF (www.buygoodstuff.de), um Kon­su­men­ten über nach­hal­tige Mode auf­zu­klä­ren, die es in ihrer Region zu kau­fen gibt. Hier erfährt man, was öko­lo­gisch und fair pro­du­ziert Mode ist und dass diese durch­aus modisch aktu­ell sein kann.

 (Text: Eli­sa­beth Hack­spiel-Mikosch)