Hessischer Gründerpreis an junge Unternehmen aus Darmstadt, Fulda, Rüsselsheim, Neuhof und Falkenberg verliehen

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Velo­Cul­Tour, Standsome, Shift, Prak­ti­kums­jahr und Agri­bora sind die Sie­ger in den Kate­go­rien Mutige Grün­dung, Gesell­schaft­li­che Wir­kung, Inno­va­tive Geschäfts­idee sowie Grün­dun­gen aus der Hoch­schule

Grün­dun­gen erneu­ern und bele­ben unsere Wirt­schaft; Mut, Unter­neh­mer­geist und Krea­ti­vi­tät sind ihre wich­tigs­ten Res­sour­cen. Des­halb unter­stützt die Hes­si­sche Lan­des­re­gie­rung Grün­de­rin­nen und Grün­der auf viel­fäl­tige Weise von der Bera­tung bis zur Finan­zie­rungs­hilfe auf ihrem Weg in die Selb­stän­dig­keit. Und mit unse­rer Start-up-Initia­tive pro­fi­lie­ren wir Hes­sen als Grün­der­land, um noch mehr talen­tierte junge Leute zu uns zu holen“, sagte der Hes­si­sche Wirt­schafts­mi­nis­ter Tarek Al-Wazir am Mitt­woch­abend, 7. Novem­ber, bei der Ver­lei­hung des Hes­si­schen Grün­der­prei­ses 2018. Im Rhein­Main Con­gress­Cen­ter zeich­nete der Minis­ter Kai Nüch­ter und Oli­ver Heil aus Neu­hof (Land­kreis Fulda) mit ihrem Unter­neh­men Velo­Cul­Tour (Online­shop für Fahr­rä­der) als Sie­ger in der Kate­go­rie Mutige Grün­dung aus. Wei­tere Preis­trä­ger: Nils Wie­gand, See­manns­tod, Tra­di­tio­nelle Street­wear, Fulda und Sebas­tian Schulz, Mal­d­aner Cof­fee Roas­ters, Spe­zia­li­tä­ten­kaf­fee­rös­te­rei und Kaf­fee­haus Wies­ba­den.

Eine Exis­tenz­grün­dung ist eine mutige Ent­schei­dung, die gut und sorg­fäl­tig durch­dacht und durch­ge­rech­net sein muss, damit es keine Ein­tags­fliege wird. Die Hür­den auf dem Weg, ein eige­nes Unter­neh­men zu grün­den, sind hoch und viele Men­schen, die eine gute Idee haben, scheuen den Auf­wand und das Risiko“, sagte Dr. Frank Mar­tin, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung der Regio­nal­di­rek­tion Hes­sen der Bun­des­agen­tur für Arbeit. „Umso wich­ti­ger ist die Unter­stüt­zung fach­kun­di­ger Anlauf­stel­len, die krea­tive und inno­va­tive Leis­tun­gen eines Start-Up erken­nen und för­dern. Der hes­si­sche Grün­der­preis soll jenen Mut machen, die noch zögern. Viele erfolg­ver­spre­chende Unter­neh­men sind in den letz­ten Jah­ren an den Start gegan­gen: mutig, inno­va­tiv, Arbeits­plätze schaf­fend und mit gesell­schaft­li­cher Wir­kung. Hes­sen braucht die­ses krea­tive Poten­tial und wir alle tun gut daran, neue Ideen zu unter­stüt­zen und mit auf den Weg zu brin­gen.“ 126 Arbeits­plätze haben die zwölf Fina­lis­ten zusam­men geschaf­fen, mehr als 1200 Men­schen arbei­ten für alle 131 Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber um den Hes­si­schen Grün­der­preis 2018. Dr. Mar­tin zeich­nete Cars­ten, Samuel und Rolf Wal­deck und ihr Unter­neh­men Shift Pho­nes aus Fal­ken­berg (Nord­hes­sen, Her­stel­ler nach­hal­ti­ger Note­books und Smart­pho­nes) als Sie­ger in der Kate­go­rie Gesell­schaft­li­che Wir­kung aus. Wei­tere Preis­trä­ger: Julia und Adi Akin­wale GuFiE Gesund­heit Fit­ness Erleb­nis, Röder­mark und Heiko Rein­holz Kaf­fee­rös­te­rei Rein­holz, Fulda.

Blo­ßes Erfin­den ist zu wenig, das Neue muss sich auch bewäh­ren“, erklärte Dr. Oli­ver Franz, Bür­ger­meis­ter und Wirt­schafts­de­zer­nent der Lan­des­haupt­stadt Wies­ba­den. „Genau an die­ser Schwelle ste­hen die Grün­de­rin­nen und Grün­der, die heute Abend zu den Fina­lis­ten zäh­len und mög­li­cher­weise Gewin­ner sein wer­den. Sie haben ihre inno­va­tive Geschäfts­idee schon gebo­ren, in ein noch klei­nes und jun­ges Unter­neh­men trans­fe­riert und sind am Markt, um die ers­ten Schritte zu gehen, sich zu bewäh­ren und mit dem Ziel, in abseh­ba­rer Zeit den Kin­der­schu­hen zu ent­wach­sen.“ Bür­ger­meis­ter Franz über­gab dem Sie­ger Leo­nard Beck von Standsome by Fried­rich & Patriz Möbel (Her­stel­ler von Steh­schreib­tisch­auf­sät­zen, Rüs­sels­heim) die Aus­zeich­nung in der Kate­go­rie Inno­va­tive Geschäfts­idee. Wei­tere Preis­trä­ger: Lukas Naab und Mat­thias Bay, MINDS-Medi­cal, Auto­ma­ti­sie­rung medi­zi­ni­scher Kodie­rung, Frank­furt und Katha­rina Rein­hard, Andreas Haf­ner und Arend Popp­ner, LENI­CURA Medi­zin­tech­nik Wies­ba­den.

In der neuen Kate­go­rie „Grün­dun­gen aus der Hoch­schule“ wur­den sehr junge Unter­neh­men in der Grün­dungs­phase aus­ge­zeich­net. „Wir sehen es als unse­ren gesell­schaft­li­chen Auf­trag an, Grün­dun­gen bereits an der Hoch­schule zu för­dern“, sagte Lau­da­tor Kai Metz­ner, Mit­glied der Geschäfts­füh­rung der Hoch­schule Fre­se­nius. „Wir wol­len nicht nur ange­stellte Mana­ger aus­bil­den - son­dern gerade auch jene, die als Grün­der für die Jobs ande­rer sor­gen. Vor die­sem Hin­ter­grund begrü­ßen wir den Hes­si­schen Grün­der­preis sehr und unter­stüt­zen diese Initia­tive als hes­si­sche Hoch­schule nur allzu gern.“ Herr Metz­ner zeich­nete auf­grund einer Stim­men­gleich­heit bei der gehei­men Abstim­mung über die Fina­lis­ten am Mitt­woch, 7.November, gleich zwei Unter­neh­men als Sie­ger aus: Zum einen Kizito Odhiambo aus Darm­stadt, der mit Agri­bora ein Netz­werk intel­li­gen­ter Wet­ter­sta­tio­nen in Kenia errich­ten will. Eben­falls zum Sie­ger gewählt wur­den Malte Bür­ger, Jan Herold und Johan­nes Feik vom Prak­ti­kan­ten-Netz­werk Prak­ti­kums­jahr aus Fulda. Wei­tere Preis­trä­ger: Kho­d­abakhshi Shahrokh, Pouya Haschemi und Jörg Krei­sel, unab­hän­gi­ger Raum­fahrt­ser­vice HOSTmi, Darm­stadt.

Als Ober­bür­ger­meis­ter der Lan­des­haupt­stadt freut es mich sehr, dass Wies­ba­den in 2018 nun bereits zum zwei­ten Mal die Städ­te­part­ner­schaft zu den Grün­der­ta­gen Hes­sen inne hat. Ich habe dem sehr gerne zuge­stimmt, denn Start­ups sind ein ganz wich­ti­ger Bestand­teil unse­rer loka­len Wirt­schaft. Mit dem Hes­si­schen Grün­der­preis in sei­nen vier Kate­go­rien erhal­ten Grün­der­mut, Inno­va­ti­ons­kraft, gesell­schaft­li­che Wir­kung von Grün­dun­gen wie auch Hoch­schul­grün­dun­gen noch­mals beson­dere Auf­merk­sam­keit“, erklärte der Wies­ba­de­ner Ober­bür­ger­meis­ter Sven Gerich, Gast­ge­ber der 16. Hes­si­schen Grün­der­tage.

 

Quelle: Initia­tiv­kreis Grün­der­tage Hes­sen / KIZ SIN­NOVA Gesell­schaft für soziale Inno­va­tio­nen gGmbH