URBAN PLANNING TO DRAW COLONISTS

Teaser_wittichAug2018
Foto: IMMH (Holger von Neuhoff / Alan Ginsburg)

Prof. Dr. Elke Katha­rina Wit­tich spricht auf der Inter­na­tio­na­len Tagung der Euro­pean Asso­cia­tion for Urban History (EAUH) in Rom über eine Publi­ka­tion des 18. Jahr­hun­derts: Johann Peter Wil­le­brands “Grund­riß einer schö­nen Stadt” (1775/76). Die­ses zwei­bän­dige Werk behan­delt im gesam­ten zwei­ten Teil auf mehr als 100 Sei­ten den „Anwachs der Ein­woh­ner in den Städ­ten“ und steht damit in der Tra­di­tion kame­ra­lis­ti­scher Schrif­ten. Sie gehen grund­le­gend davon aus, dass der Zuwachs an Ein­woh­nern, sei es durch För­de­rung von Fami­lien, sei es durch Zuzug, immer zum Wohle der Stadt und des Staa­tes aus­fal­len – gerade vor dem Hin­ter­grund der aktu­el­len Debat­ten ein Thema, das auf­hor­chen lässt. Wis­sen­schafts­ge­schicht­lich stellt die Publi­ka­tion eine Beson­der­heit dar, da sie Stad­pla­nung als Teil der bür­ger­li­chen Bau­kunst mit poli­ti­schen, juris­ti­schen und ver­wal­te­ri­schen Fra­ge­stel­lun­gen ver­bin­det. Auf der Tagung der Euro­peen Asso­cia­tion for Urban History wer­den The­men wie Bevöl­ke­runswachs­tum und Migra­tion in meh­re­ren Sek­tio­nen behan­delt. Die Tagung fin­det vom 29. August bis 1. Sep­tem­ber 2018 in Rom statt.