An wel­chem Pro­jekt / Job / Event arbei­ten Sie gerade? Erzäh­len Sie uns bitte etwas über Moti­va­tion und Inhalt.
Nach mei­nem Stu­dium habe ich als Volon­tä­rin bei dem Düs­sel­dor­fer Fach­ma­ga­zin J’N'C ange­fan­gen, wurde zwei Jahre spä­ter zur Redak­teu­rin und habe ein Jahr dar­auf die J’N'C News als Chef­re­dak­teu­rin über­nom­men. Mein Daily Busi­ness basiert auf dem Onlineb­log des Maga­zins, admi­nis­tra­tive Do’s wie Emails beant­wor­ten und schrei­ben sowie der täg­li­che Aus­tausch mit mei­nem Anzei­gen­lei­ter Vier Mal im Jahr erscheint das Maga­zin und zwei bis drei Mal im Jahr die News. Trotz des schnel­len Auf­stiegs habe ich aber nie kon­kret danach gestrebt, bin­nen kür­zes­ter Zeit Kar­riere zu machen. Im Gegen­teil: Ich habe mich ein­fach immer bewei­sen wol­len und wollte immer gute Arbeit ablie­fern. Heute möchte ich mich weni­ger bewei­sen, aber stets ver­bes­sern. Mit jeder Aus­gabe, jedem Inter­view, jedem Arti­kel, jedem Prak­ti­kan­ten, jeder Email lerne ich dazu - vor allem Gelas­sen­heit in Zei­ten von her­an­na­hen­den Druck­ter­mi­nen.

Auf wel­che Weise hat die Aus­bil­dung an der AMD Ihnen beim Über­gang in den Job gehol­fen und auf die jet­zige Arbeit vor­be­rei­tet?
Im Grunde genom­men unter­schei­det sich die Pro­duk­tion eines Maga­zins kaum von den Semes­ter­ar­bei­ten an der AMD. Sicher: Auf der AMD gibt es keine wirt­schaft­li­chen Aspekte, von denen tat­säch­li­che Berufe und Erfolge abhän­gen, aber das Know-how, das ich mir in Düs­sel­dorf aneig­nen konnte, hat mich auf jeden Fall für die reale Berufs­welt gut gerüs­tet. Ich sage immer: Die AMD war das rich­tige Boot­camp für die­sen Beruf.

Rück­bli­ckend: Was bedeu­tet die Aus­bil­dung an der AMD für Sie?
Es war nicht immer leicht - sowohl men­tal, zeit­lich und ehr­lich gesagt auch finan­zi­ell, aber rück­bli­ckend war es ein­fach gut. Aller­dings muss man auch das Beste dar­aus machen. Das Sah­ne­häub­chen: Ich habe dort zwei mei­ner heute bes­ten Freunde ken­nen­ge­lernt, die ich in mei­nem Leben nicht mis­sen möchte. Wir haben uns gegen­sei­tig nach vorne gezo­gen.

Gibt es Preise oder Aus­zeich­nun­gen, die Sie nach Ihrem Stu­dium erhal­ten haben?
Nein. Der Pulit­zer steht noch aus. 😉

Gibt es etwas, dass Sie jun­gen Stu­die­ren­den gerne mit auf den Weg geben wür­den?
Ich kann nur für mich spre­chen, aber wer sich für die AMD ent­schei­det muss wis­sen, dass sehr viel von einem selbst abhängt. Ent­spannt zurück­leh­nen und mal eben machen? Das funk­tio­niert, aber eben nur bis zu einem gewis­sen Level. Wer sich auf das Sys­tem und die Anfor­de­run­gen ein­lässt und sein Bes­tes gibt, der wird es am Ende nicht bereuen. Als Mode­jour­na­list und Medi­en­kom­mu­ni­ka­ti­ons Absol­ven­tin der AMD habe ich im Beruf oft punk­ten kön­nen - eben weil ich mehr als nur Schrei­ben anbie­ten konnte. Inde­sign? No Pro­blem. Phot­shop? Klar! Ein Kon­zept für ein Maga­zin erstel­len? Why not. Wer Bock drauf hat, bekommt das ganze Paket.