An wel­chem Pro­jekt / Job / Event arbei­ten Sie gerade? Erzäh­len Sie uns bitte etwas über Moti­va­tion und Inhalt.
Im Moment arbeite ich pro­jekt­be­zo­gen zusam­men mit der Desi­gne­rin Conni Kotte an 3 Haupt­pro­jek­ten. Zwei die­ser Pro­jekte gehö­ren der Hotel­le­rie Bran­che an und for­dern sowohl die Kon­zep­tio­nelle wie auch orga­ni­sa­to­ri­sche Lei­tung im Kon­text der Umset­zung ab.

Eines die­ser Pro­jekte han­delt von einer Hotel­er­wei­te­rung im Saar­land und for­dert mich beson­ders in der Kon­zep­tio­nie­rung und bau­li­chen Ent­wick­lung der von uns design­ten Möbel. An die­ser Stelle ist "Pro­dukt­de­sign" gefragt, ein Zweig der mir beson­ders zusagt.

Das zweite Pro­jekt ist die Neu­ge­stal­tung eines Hotels in Bel­gien, in der wir ein neues Gesicht für das Haus schaf­fen wol­len, dass Tra­di­tion und neuen Cha­rak­ter ver­bin­det.

Die dritte "Bau­stelle" an der wir arbei­ten, ist die Ein­rich­tung zweier Woh­nun­gen in der Elb­phil­har­mo­nie. Mir als Ham­bur­ger Lokal­pa­trio­tin liegt die­ses Pro­jekt beson­ders am Her­zen. 😉

Unab­hän­gig davon erstelle ich für andere Archi­tek­ten und Desi­gner 3D Visua­li­sie­run­gen derer Kon­zepte, und unter­stütze im Bereich Pro­dukt­ent­wick­lung wenn es darum geht, neue Möbel oder Objekte zu kre­ieren.

 

Auf wel­che Weise hat das Stu­dium an der AMD Ihnen beim Über­gang in den Job gehol­fen und auf die jet­zige Arbeit vor­be­rei­tet?
Ver­gan­ge­nes Jahr habe ich zusam­men mit einer Freun­din und ehe­ma­li­gen AMD Kom­mi­li­to­nin ein Pro­jekt abge­schlos­sen, die Neu­ge­stal­tung der Büro­räume einer Ver­an­stal­tungs­tech­nik-Agen­tur in Ber­lin, und erneut fest­ge­stellt, dass gerade wenn man gefor­dert ist eigene Ideen und Kon­zepte zu prä­sen­tie­ren und zu ver­tre­ten, eine gewisse Rou­tine da ist. Unser Kurs hatte das Glück, durch den Ein­satz unse­rer dama­li­gen Design Pro­fes­so­rin Elke Jen­sen, jedes Semes­ter für unter­schied­li­che Kun­den Design­kon­zepte zu ent­wi­ckeln, die in rea­ler Form (damit meine ich so wie es dann im ech­ten Berufs­le­ben statt fin­det) auch prä­sen­tiert und ver­tei­digt wer­den muss­ten. Zumin­dest mir hat das sehr gehol­fen, um spä­ter selbst­be­wusst und pro­fes­sio­nell vor Kun­den auf­zu­tre­ten.

Aus­ser­dem wurde uns immer nahe gelegt abso­lut frei zu sein wenn es ums Ent­wer­fen ging, um so nah wie mög­lich an unser desi­gne­ri­sches Opti­mum zu gelan­gen.

 

Rück­bli­ckend: Was bedeu­tet das Stu­dium an der AMD für Sie?
Eine gute krea­tive Aus­bil­dung aus der jeder für sich viel raus­ho­len kann, wenn er denn will.

 

Gibt es Preise oder Aus­zeich­nun­gen, die Sie nach Ihrem Stu­dium erhal­ten haben?
Nope, bis auf ein Aus­lands­sti­pen­dium, dass ich aber lei­der nicht wahr­neh­men konnte.

 

Gibt es etwas, dass Sie jun­gen Stu­die­ren­den gerne mit auf den Weg geben wür­den?
Egal was man stu­diert hat und wo: man fühlt sich nach dem Abschluss immer als könne man nichts. Man bemerkt nur nicht, dass man das Erlernte irgend­wann als selbst­ver­ständ­lich ansieht. Am Ende liegt es an einem sel­ber das erlernte Wis­sen (für das man viel Zeit, Geld und Ener­gie auf­ge­bracht hat) wert­zu­schät­zen und es selbst­be­wusst auch im aller­ers­ten rich­ti­gen Job nach dem Stu­dium ein­zu­set­zen. Was wir in jedem Stu­dium ler­nen ist unser "beruf­li­ches Werk­zeug"... wie es jeder ein­zelne spä­ter nutzt und ein­setzt, macht die Qua­li­tät die­ses ein­zel­nen dann in Beruf aus.