An wel­chem Pro­jekt / Job / Event arbei­ten Sie gerade? Erzäh­len Sie uns bitte etwas über Moti­va­tion und Inhalt.
Wir sind gerade aus Asien zurück. Mehr­mals im Jahr gehen wir auf „Deve­lop­ment-trip“ um die ers­ten Mus­ter der nächs­ten Kol­lek­tion zu sehen. Einer mei­ner liebs­ten Fir­men­rei­sen, denn es ist immer wie­der span­nend, Illus­tra­tio­nen, die erst mona­te­lang stra­te­gisch auf Papier bespro­chen wer­den, dann als Mus­ter an einem Man­ne­quin zu sehen. Als Pro­dukt­ma­na­ger muss ich alle kauf­män­ni­schen Belange um das Pro­dukt ana­ly­sie­ren (Kos­ten­auf­stel­lun­gen, Gewinn­mar­gen, etc.), Mus­ter unter Beach­tung der Abtei­lungs­stra­te­gie beur­tei­len und gleich­zei­tig aber die Ansprü­che unse­rer Kol­la­bo­ra­ti­ons­part­ner und der eige­nen Desi­gner berück­sich­ti­gen. Einer der ers­ten Schritte einer neuen Sai­son und zugleich der inter­es­san­teste- bis die Ware dann aber im Shop lan­det ver­ge­hen noch einige Monate und Mee­tings.

Dies­mal hatte ich auch die Chance einen neuen Her­stel­ler zu tref­fen- neue Tech­no­lo­gien, intel­li­gente Stoffe etc. vor­ge­stellt zu bekom­men- es ist fas­zi­nie­rend wie die Bran­che immer wie­der an neuen Ideen feilt und nie still­steht.

Auf wel­che Weise hat das Stu­dium an der AMD Ihnen beim Über­gang in den Job gehol­fen und auf die jet­zige Arbeit vor­be­rei­tet?
Als Pro­dukt­ma­na­ger muss ich zah­len­af­fin, kauf­män­nisch ver­an­lagt, zugleich krea­tiv sein- das wird im Stu­di­en­gang Mode- und Design­ma­nage­ment geför­dert.
Das viel­fäl­tige Vor­le­sungs­an­ge­bot berei­tete mich auf Pro­jekt­ma­nage­ment­fä­hig­kei­ten vor, die es braucht, um eine Kol­lek­tion vom ers­ten Kol­lek­ti­ons­rah­men­plan bis zur fina­len Prä­sen­ta­tion auf der Laden­flä­che erfolg­reich zu lei­ten, sei es durch BWL, Rech­nungs­we­sen, Excel, Per­so­nal­ma­nage­ment, Beklei­dungs­tech­nik oder Adobe Illus­tra­tor Grund­kennt­nisse.

Puma ist ein inter­na­tio­nal agie­ren­des Unter­neh­men, daher war auch der Kurs inter­kul­tu­rel­les Manage­ment wich­tig für mich, um diverse Kul­tu­ren, mit denen ich im Berufs­all­tag in Ver­bin­dung trete, zu ver­ste­hen. Zusatz­pro­jekte, wie die Teil­nahme an der Pro­jekt­lei­tung der Moden­schau „NEXT“ ermög­lich­ten es mir, erste Pro­jekt­ma­nage­ment Erfah­run­gen zu sam­meln.

Rück­bli­ckend: Was bedeu­tet das Stu­dium an der AMD für Sie?
Das Stu­dium half mir mei­nen zukünf­ti­gen Berufs­wunsch noch genauer zu defi­nie­ren, Fähig­kei­ten für einen erfolg­rei­chen Pro­dukt­ma­na­ger zu ver­tie­fen und Berei­che die mir gar nicht lie­gen aus­zu­gren­zen. Es gab mir eine fun­dierte Basis, mit der ich erfolg­reich in den ers­ten Job ein­stei­gen konnte.

Gibt es Preise oder Aus­zeich­nun­gen, die Sie nach Ihrem Stu­dium erhal­ten haben?
Nach dem Best Gra­duate gab es keine wei­te­ren Preise oder Aus­zeich­nun­gen. Es ist jedoch immer wie­der eine per­sön­li­che Aus­zeich­nung, wenn Kol­lek­tio­nen an denen man mona­te­lang gear­bei­tet hat auf ein­mal in gro­ßen Kam­pa­gnen gelauncht wer­den und letzt­end­lich einem auf der Straße oder Online „über den Weg lau­fen“.

Gibt es etwas, dass Sie jun­gen Stu­die­ren­den gerne mit auf den Weg geben wür­den?
Jeder sollte so viel er kann von dem Stu­dium mit­neh­men und in die ver­schie­de­nen Bereiche/Vorlesungen ein­tau­chen. Pro­jekte außer­halb der regu­lä­ren Vor­le­sungs­zeit als Chance anneh­men, Kon­takte knüp­fen und stets offen für Neues sein. Auch wenn das viel­leicht bedeu­tet die Kom­fort­zone zu ver­las­sen- im Nach­hin­ein zahlt es sich aus.