An wel­chem Pro­jekt / Job / Event arbei­ten Sie gerade? Erzäh­len Sie uns bitte etwas über Moti­va­tion und Inhalt.
Ich arbeite selbst­stän­dig als Con­tent Crea­tor, wie man heute so schön sagt. Das umfasst alle Arten von text­li­chen Inhal­ten, vor allem im digi­ta­len Auf­tritt von Mar­ken oder Fir­men. Zu mei­nen Kun­den gehö­ren große Kon­zerne genauso wie kleine Mode-Start-Ups aus Ber­lin oder Ver­lage. Der Job ist viel­sei­tig: Wäh­rend ich für Hugo Boss einen Pro­dukt-Guide schreibe, ent­wickle ich für die deut­sche Aus­gabe der L’Officiel eine neue Online-Con­tent-Stra­te­gie. Schrei­ben gehört aber immer dazu.

Auf wel­che Weise hat die Aus­bil­dung an der AMD Ihnen beim Über­gang in den Job gehol­fen und auf die jet­zige Arbeit vor­be­rei­tet?
An der AMD habe ich tat­säch­lich mein Hand­werk gelernt, das Schrei­ben. Egal, ob ich jetzt als Bera­te­rin für Con­tent arbeite oder ganz klas­sisch als Jour­na­lis­tin – es geht oft darum eine Geschichte zu erzäh­len und die Fähig­keit, Gefühl, Ein­drü­cke und Gescheh­nisse in Worte zu fas­sen, habe ich wäh­rend des Stu­di­ums gelernt.

Rück­bli­ckend: Was bedeu­tet die Aus­bil­dung an der AMD für Sie?
Ich liebe das Netz­werk, dass ich durch die AMD knüp­fen konnte. Die Kon­takte aus der Stu­di­en­zeit, ob zu Dozen­ten oder Kom­mi­li­to­nen, sind auch heute noch sehr wich­tig für mich und hel­fen mir oft bei mei­ner Arbeit.

Gibt es Preise oder Aus­zeich­nun­gen, die Sie nach Ihrem Stu­dium erhal­ten haben?
Ja, ich habe 2013 den AMD New Talent Award und 2015 den Euro­päi­schen Inno­va­ti­ons­preis des GCSC e.V. als beste Nach­wuchs­jour­na­lis­tin gewon­nen.

Gibt es etwas, dass Sie jun­gen Stu­die­ren­den gerne mit auf den Weg geben wür­den?
Die Aus­bil­dung an der AMD ist, was du dar­aus machst. Man bekommt viele Ein­bli­cke in die Arbeit als Jour­na­list und PR- bzw. Mar­ke­ting­ma­na­ger und ein gutes fach­li­ches Grund­wis­sen. Ob man mit die­ser Basis dann Mode­re­dak­teu­rin wird oder Social Media Mana­ger, hängt ganz von den eige­nen Vor­lie­ben und Fähig­kei­ten ab – und manch­mal auch davon, wer einem bei der nächs­ten Fashion Week zufäl­lig einen Job anbie­tet. Das wich­tigste ist, offen für alles zu sein. Nur so kommt man mit die­sem Stu­dium auch wirk­lich zu sei­nem Traum­job.