An wel­chem Pro­jekt / Job / Event arbei­ten Sie gerade? Erzäh­len Sie uns bitte etwas über Moti­va­tion und Inhalt.
Aktu­ell arbeite ich als Pro­jekt­ma­na­ge­rin bei BOX STO­RIES – einer e-com­merce Life­style-Box, die Anfang des Jah­res von gofeminin.de (Online-Frau­en­por­tal) gelauncht wurde. Es ist ein New Ven­ture Busi­ness und somit ein klei­nes "Start-Up-Pro­jekt" inner­halb eines Unter­neh­men, das es schon seit über 15 Jah­ren gibt. Als allei­nige Ansprech­part­ne­rin für die Life­style-Box habe ich viel­fäl­tige Berei­che, die ich abde­cken muss. Grob lässt sich aber meine Arbeits­all­tag in 2 Berei­che auf­tei­len:

Der krea­tive Part: Hier kann ich mir monat­lich ein neues Thema für die Box über­le­gen und in Zusam­men­ar­beit mit der Redak­tion eine Geschichte ent­wi­ckeln, die wir mit der Life­style-Box erzäh­len möch­ten. Pas­send zu dem The­men über­lege ich mir pas­sende Pro­dukte und Brands, die in die Box rein­kom­men soll­ten. Ich stehe als auch im engen Kon­takt zu Beauty- und Life­sty­lebrands, bespre­che und ent­wickle mög­li­che Koope­ra­tio­nen.

Der orga­ni­sa­to­ri­sche Part: Hier bin in rein Pro­jekt­ma­na­ge­rin. Ich erstelle Reportings, Bud­get­pla­nun­gen, moni­tore den Pro­jekt­ab­lauf und koor­di­niere die Abtei­lun­gen. Jeden Monat gibt es eine Dead­line und meine Auf­gabe besteht darin, alle to-dos bis dahin erfolg­reich durch­zu­füh­ren.

Es ist ein sehr dyna­mi­scher und auch sehr stres­si­ger Job, aber mich moti­viert das Ergeb­nis. Meine ganze Arbeit ist jeden Monat mess­bar und sicht­bar anhand der Box.

 

Auf wel­che Weise hat die Aus­bil­dung an der AMD Ihnen beim Über­gang in den Job gehol­fen und auf die jet­zige Arbeit vor­be­rei­tet?
Die Viel­fäl­tig­keit an der AMD war oder ist beson­ders hilf­reich für mein Ein­stieg ins Berufs­le­ben und auch für mei­nen jet­zi­gen Job. Durch die Viel­fäl­tig­keit der Stu­di­en­gänge – klas­si­sche PR über Online-Jour­na­lis­mus bis hin zur Visu­el­len Kom­mu­ni­ka­tion – lernte ich die ver­schie­de­nen Facet­ten der Bran­che Mode und Beauty ken­nen und konnte so schnell meine Stär­ken ent­de­cken.

Der Arbeits­markt für Mode und Beauty ist sehr viel­fäl­tig, stän­dig im Wan­del und bie­tet daher ver­schie­dene Berufs­mög­lich­kei­ten an. Wenn man hier nicht schnell seine Skills, Stär­ken und Vor­lie­ben ent­deckt, hat man es schwer sich zu posi­tio­nie­ren. Doch an der AMD hatte ich die Mög­lich­keit mich nicht nur krea­tiv "aus­zu­to­ben", ent­deckte aber auch andere Skills, die in mei­nem spä­te­ren Berufs­le­ben wich­tig wer­den soll­ten.

 

Rück­bli­ckend: Was bedeu­tet die Aus­bil­dung an der AMD für Sie?
Vor allem war die Zeit an der AMD meine krea­tivste Phase. Ich konnte mich krea­tiv aus­to­ben, „pho­to­shop­pen“, foto­gra­fie­ren, mit Tex­ten expe­ri­men­tie­ren und auch meine Gren­zen ken­nen­ler­nen. Gerade in mei­nem Job ist es wich­tig viel­fäl­tig zu sein.

 

Gibt es Preise oder Aus­zeich­nun­gen, die Sie nach Ihrem Stu­dium erhal­ten haben?
Nein.

 

Gibt es etwas, dass Sie jun­gen Stu­die­ren­den gerne mit auf den Weg geben wür­den?
Stu­dium und Berufs­welt sind zwei paar Schuhe. Daher ist es umso wich­ti­ger neben sei­nem Stu­dium immer wie­der prak­tisch zu arbei­ten, z.B. durch ein Prak­ti­kum. Pro­biert dabei viel aus. Die Berufs­welt im Bereich Fashion und Beauty sind viel­fäl­tig auf­ge­stellt und daher ist es wich­tig alle mög­li­chen Berei­che ken­nen­zu­ler­nen. Ich habe ein Prak­ti­kum in der Redak­tion, im Mar­ke­ting aber auch in der PR gemacht, um ein­fach viele Berufs­zweige zu ent­de­cken. Das hat mir ermög­licht, schnell meine beruf­li­chen Vor­lie­ben zu ent­de­cken.

Ein wei­te­rer Punkt: Genießt die Zeit an der AMD! Tobt euch aus, pro­biert viel aus, seid krea­tiv und seid auch mal "albern". Dazu ist die Zeit an der Uni da: Man soll nicht nur ler­nen, begrei­fen und ver­ste­hen, son­dern auch nach­den­ken, in Frage stel­len und Gren­zen spren­gen.

 

gofe­mi­nin