An wel­chem Pro­jekt / Job / Event arbei­ten Sie gerade? Erzäh­len Sie uns bitte etwas über Moti­va­tion und Inhalt.
Ich bin seit fast fünf Jah­ren schrei­ben­des Mit­glied der GALA-Redak­tion. Nach mei­nem Onlinevo­lon­ta­riat mit dem Schwer­punkt Mode/Beauty arbeite ich inzwi­schen als Redak­teu­rin im Res­sort Mode/Beauty/Lifestyle. Zudem kann ich mein Inter­esse an Inno­va­tio­nen, Enter­tain­ment und Social Media in meine Arbeit ein­flie­ßen las­sen und ent­wickle heute neue redak­tio­nelle Kon­zepte und Stra­te­gien für Face­book und Co. Meine Moti­va­tion ziehe ich aus dem alten Leit­satz „Still­stand ist Rück­schritt“. Ich liebe es, mor­gens auf einen Blick sämt­li­che News scan­nen und für unsere User unter­halt­sam und abwechs­lungs­reich auf­be­rei­ten zu kön­nen. Wie kon­su­mie­ren Men­schen Medien? Was wird mor­gen Trend – auf dem Lauf­steg und auch am Smart­phone? All diese The­men jeden Tag bespie­len zu kön­nen, ist für mich ein gro­ßes Glück und ein kon­stan­ter Antrieb.

 

Auf wel­che Weise hat die Aus­bil­dung an der AMD Ihnen beim Über­gang in den Job gehol­fen und auf die jet­zige Arbeit vor­be­rei­tet?
Meine drei Jahre an der AMD waren von zwei Din­gen geprägt, ohne die ich heute nicht so erfolg­reich und glück­lich arbei­ten könnte: Krea­ti­vi­tät und Chaos. Selbst­or­ga­ni­sa­tion und Eigen­mo­ti­va­tion, aber auch die Fähig­keit, über bestehende Gren­zen hin­aus­zu­den­ken, habe ich an der AMD Düs­sel­dorf gelernt. Auch Team­fä­hig­keit, Über­blick und Orga­ni­sa­ti­ons­fä­hig­kei­ten wur­den mir im Stu­dium an Hand zahl­lo­ser prak­ti­scher Pro­jekte ver­mit­telt.

 

Rück­bli­ckend: Was bedeu­tet die Aus­bil­dung an der AMD für Sie?
Vor allem ver­binde ich damit viel Spaß, harte Arbeit und unglaub­lich inspi­rie­rende Men­schen. Ich schätze mich glück­lich, schon wäh­rend mei­ner Stu­di­en­zeit her­vor­ra­gende Kon­takte knüp­fen und Berufs­er­fah­run­gen sam­meln zu kön­nen. Davon pro­fi­tiere ich noch heute. Das hohe Maß an Ein­satz­be­reit­schaft, das einem ein so pra­xis­na­hes und straff orga­ni­sier­tes Stu­dium abver­langt, ist auch im Beruf von gro­ßem Vor­teil. Man lernt an der AMD, wirk­lich anzu­pa­cken, und wird nicht durch schnar­chige Theo­rieblö­cke gezerrt.

 

Gibt es Preise oder Aus­zeich­nun­gen, die Sie nach Ihrem Stu­dium erhal­ten haben?
Nein.

 

Gibt es etwas, dass Sie jun­gen Stu­die­ren­den gerne mit auf den Weg geben wür­den?
Es kommt nicht dar­auf an, immer die aller­bes­ten Noten zu haben. Wer es nicht schafft, seine ganz per­sön­li­che Cha­rak­ter­bil­dung in Ein­klang zu brin­gen mit einem hohen Maß an Kom­pe­tenz, der wird nie­mals erfolg­reich sein. Ich kann daher allen Stu­die­ren­den nur emp­feh­len, die Macht eines guten und ver­läss­li­chen Netz­werks nicht zu unter­schät­zen. In einer so klei­nen und eng ver­knüpf­ten Bran­che wie dem Mode- und Medi­en­busi­ness bewahr­hei­tet sich immer wie­der der Leit­satz: „It’s nice to be important, but it’s more important to be nice“. Denn nur, wer pro­fes­sio­nell und per­sön­lich über­zeu­gen kann, wird es wirk­lich zu etwas brin­gen. Unfreund­li­che Ein­zel­kämp­fer blei­ben auf der Stre­cke.

 

Live-Video­in­ter­view mit Lena Meyer-Land­rut