An wel­chem Pro­jekt / Job / Event arbei­ten Sie gerade? Erzäh­len Sie uns bitte etwas über Moti­va­tion und Inhalt.
Ich bin zur Zeit fest­an­ge­stellte Redak­teu­rin bei Deutsch­lands größ­tem Blo­ga­zine Jour­nel­les. Hier schreibe ich tat­säch­lich über alles, was mir über den Weg läuft: Mode, Beauty, Inte­rior, Kul­tur, Tra­vel und Per­sön­li­ches. Mir gefällt am Kon­zept des Blo­ga­zi­nes gerade die Mischung aus pro­fes­sio­nel­ler Struk­tur wie Redak­ti­ons­pla­nung und -lei­tung, der Umgang mit freien Redak­teu­ren, das krea­tive Schrei­ben, aber auch gleich­zei­tig das Per­sön­li­che, das wir in unse­ren Tex­ten und Fotos an unsere Leser wei­ter­ge­ben.

 

Auf wel­che Weise hat die Aus­bil­dung an der AMD Ihnen beim Über­gang in den Job gehol­fen und auf die jet­zige Arbeit vor­be­rei­tet?
Ich habe alle tech­ni­schen und jour­na­lis­ti­schen Grund­la­gen erlernt, die es für mei­nen Beruf zu wis­sen gilt. Ob Pho­to­shop, InDe­sign oder wie man ein Inter­view führt – das Basis­wis­sen wird von den Dozen­ten ver­mit­telt. Was man dann dar­aus macht, dass ist jedem selbst über­las­sen und liegt vor allem am Enga­ge­ment, was jeder anders mit­bringt.

 

Rück­bli­ckend: Was bedeu­tet die Aus­bil­dung an der AMD für Sie?
Das war der Grund­stein, den ich für meine Kar­riere gelegt habe. Die AMD bil­det einen nicht nur, ich habe auch immer noch regen Kon­takt mit Dozen­ten und suche z.B. Prak­ti­kan­ten immer aus den unte­ren Jahr­gän­gen. Bei ihnen weiß ich sofort, was ich ihnen zutrauen kann und wel­ches Pro­gramm sie pro­blem­los bedie­nen kön­nen. Denn neben einer Aus­bil­dung bie­tet die AMD vor allem eines: Kon­takte.

 

Gibt es etwas, dass Sie jun­gen Stu­die­ren­den gerne mit auf den Weg geben wür­den?
Wer in der Mode­bran­che mit­mi­schen will, der muss vor allem bereit sein, hart zu arbei­ten. Was sich auf den ers­ten Blick viel­leicht nach DEM easy Traum­job anhört, ist im ech­ten Leben mit vie­len Über­stun­den, wenig Urlaub und wenig Geld ver­bun­den. Man kann den Job nicht machen, wenn man berühmt und reich wer­den will, son­dern nur, wenn man für die Mode brennt. Als Mode­jour­na­lis­tin schreibe ich drei Arti­kel am Tag. Und das bestimmt 300 Tage im Jahr. So etwas wie eine Schreib­blo­ckade, Ein­falls­lo­sig­keit oder Lan­ge­weile darf es da nicht geben. Trotz­dem würde ich für nichts in der Welt tau­schen wol­len. Weil mein Lap­top und ich unzer­trenn­lich sind und mir die Lust aufs Schrei­ben nie ver­geht.

 

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Style by Marie

Das Inter­view wurde 2017 geführt