Der bri­ti­sche Far­ben­her­stel­ler Far­row & Ball ist für seine ein­zig­ar­tige Farb­pa­lette bekannt: 132 reich pig­men­tierte und auf­ein­an­der abge­stimmte Farb­töne zur Gestal­tung der Wände von pri­va­ten und öffent­li­chen Räu­men. Die Stu­die­ren­den rea­li­sier­ten fünf Pla­kate im For­mat DIN A2. Jedes Pla­kat stellt eine aus­ge­wählte Farbe in den Mit­tel­punkt, gleich­zei­tig bleibt erkenn­bar, dass es sich um eine zusam­men­ge­hö­rige Pla­kat­reihe han­delt.

Die Geschäfts­füh­re­rin des Düs­sel­dor­fer Show­rooms Juliana von Gat­ter­burg und ihr engs­ter Mit­ar­bei­ter Mar­cel Ull­rich waren von der Viel­falt und dem krea­ti­ven Poten­tial der Ent­würfe so ange­tan, dass Sie spon­tan pla­nen, damit einen Aus­stel­lung in Ihren Räu­men zu ver­an­stal­ten. Auch wer­den sie die Ergeb­nisse ihren Kol­le­gen in Dor­set, Groß Bri­tan­nien schi­cken, mit der Option, diese zur Bewer­bung von F&B zu nut­zen.

Anna Fröse hat die illus­tren Namen der Far­ben bild­lich umge­setzt. So wird eine Rose in den Farb­topf von „Cider Rose“ getunkt und ein Apfel in „Coo­king Apple Green“. Der Name und die Bild­um­set­zung schaf­fen den Spa­gat zwi­schen Irri­ta­tion, Humor und Pro­dukt­dar­stel­lung.

David Plievs Kon­zept lebt von den intel­li­gen­ten Head­lines. Der Betrach­ter sein „blaues Wun­der“, begrüßt eine „graue Emi­nenz“ oder blickt auf „rosige Zei­ten“. Die unmit­tel­bare Ver­bin­dung zu den dar­ge­stell­ten Farb­tö­nen zeigt das Pro­dukt in wohn­li­cher Atmo­sphäre.

Lisa Geuting stellt es auf den Kopf: lus­tige Asso­zia­tio­nen zu den Farb­na­men ent­wi­ckeln sich aus dem Farb­topf.

Lisa Hüben­thal hat eine plas­ti­sche Arbeit rea­li­siert, bei der die asso­zia­ti­ven Objekte genau in der glei­chen Farbe gestri­chen sind wie die Wand dahin­ter.

Pro­jekt­lei­tung: Prof. Ralf Lobeck
Lehr­ver­an­stal­tung Zeichnen/Darstellungsformen: Prof. Clau­dia Arend