Denim ist im High Fashion Bereich ange­kom­men. Der inno­va­tive Ansatz des aktu­el­len Mode­de­sign-Pro­jek­tes an der AMD Aka­de­mie Mode & Design ver­bin­det Klas­si­sches und Expe­ri­men­tel­les. Unter dem Titel Smart Rebel ent­war­fen die Mode­de­sign-Stu­die­ren­den des 4. Semes­ters der AMD Stand­orte Ham­burg, Düs­sel­dorf und Ber­lin sai­son­über­grei­fende Trend­kol­lek­tio­nen, die Denim und for­male Pro­dukt­grup­pen auf­grei­fen. Die jeweils drei bes­ten Designs pro Stand­ort wer­den auf der dies­jäh­ri­gen Munich Fabric Start, Blu­e­zone prä­sen­tiert.

Die Stu­die­ren­den des 4. Semes­ters Mode Design (B.A.) beka­men zur Auf­gabe, jeweils ein DOB und HAKA Out­fit zu desi­gnen. Um das Thema „hand­craf­ted“ auf­zu­neh­men, wer­den die Expo­nate teil­weise mit indi­vi­du­el­len Ober­flä­chen­be­ar­bei­tun­gen, Embro­i­dery-Tech­ni­ken und Prints ver­se­hen.

Denim hat viele Gesich­ter,“ so Claus Bor­tas, Pro­jekt­mit­ver­ant­wort­li­cher „Smart Rebel“ und Mode­de­sign-Pro­fes­sor an der AMD Düs­sel­dorf, „aber wir ken­nen sie alle bereits. Der rewor­ked clas­sic style hängt bereits bei Zara, große Brands ver­fol­gen den alt­be­währ­ten Old School Logo­ma­nia Trend und Blogs lie­ben den Sportscore Trend. Daher woll­ten wir mit Smart Rebel eine unge­wöhn­li­che Ver­bin­dung schaf­fen, keine klas­si­sche Street­wear ent­wer­fen. Die Inno­va­tion besteht im Ver­mi­schen von „easy und ela­bo­rate“ Garments. Im Fokus des Semes­ter­pro­jekts stan­den Sakko/Blazer aus Denim.

Unter­stützt wurde das stand­ort­über­grei­fende Pro­jekt vom ita­lie­ni­schen Den­im­pro­du­zen­ten Can­diani. „The gree­nest mill“ stellte den Stu­die­ren­den freund­li­cher­weise Métrage des Pre­mium-Denim für ihre Ent­würfe zur Ver­fü­gung.

Die betreu­en­den AMD Pro­jekt­ver­ant­wort­li­chen Clau­dia Ebert-Hesse, Claus Bor­tas, Antje Drin­kuth, Anne Ber­ne­cker, Ser­hat Isik haben die ins­ge­samt 9 Gewin­ner-Out­fits auf­grund ihres Ide­en­po­ten­ti­als, der künst­le­ri­schen Qua­li­tät und des Inno­va­ti­ons­grads aus­ge­wählt. Als Bran­chen­ver­tre­ter war eben­falls Michael Kampe (Head of Design für inter­na­tio­na­les Pre­mium Unter­neh­men) an der kon­zep­tio­nel­len Pro­jekt­ar­beit betei­ligt. "Jedes Jahr schlies­sen mehr als Tau­send Stu­den­ten allein in Deutsch­land mit ihrem Mode­stu­dium ab und drän­gen auf den Arbeits­markt. Talent, Wiss­be­gierde, Team­work und Inte­gri­tät sind das Min­deste, was ein Stu­dent vor­wei­sen muss. Viel­mehr geht es bereits wäh­rend des Stu­di­ums darum, Kon­takte zu knüp­fen, seine Arbei­ten zu pro­fes­sio­na­li­sie­ren und sich ein Netz­werk auf­zu­bauen, auf das man dann für Prak­tika und den ers­ten Ein­stieg in den Beruf nach dem Stu­dium zurück­grei­fen kann. Ich habe daher die­ses Pro­jekt ent­wi­ckelt, um die Stu­den­ten ver­schie­de­ner Stand­orte einer Mode­schule sowohl mit der Indus­trie in Form des Webers "Can­diani" als auch mit der Messe "Munich Fabric Start" in Kon­takt zu brin­gen und für alle Betei­lig­ten win- win Situa­tio­nen zu gene­rie­ren. Mes­sen sind die ideale Platt­form für krea­tive Arbeit an den nächs­ten Sai­sons, das nächste Brain­stor­ming, Dis­kus­sio­nen mit Lie­fe­ran­ten etc., was aber oft ver­ges­sen wird, ist die Zukunft poten­zi­el­ler Mit­ar­bei­ter inner­halb der Mode zu för­dern und die Talente von mor­gen bereits heute, vor ihrem Abschluss ken­nen­zu­ler­nen und beim Ver­net­zen mit mög­li­chen Arbeit­ge­bern zu unter­stüt­zen. Ich danke der MFS, dass sie bereit war, mit uns die­sen Schritt zu gehen und unse­ren Stu­den­ten die Mög­lich­keit zu geben, ihre Arbeit einem Fach­pu­bli­kum zu prä­sen­tie­ren."

Die Designs der Young Pro­fes­sio­nals wer­den auf einer indi­vi­du­ell gestal­te­ten Flä­che der Blu­e­zone im Rah­men der Munich Fabric Start vom 05. – 07. Sep­tem­ber 2017 prä­sen­tiert.

Pro­gramm­ver­ant­wort­li­che Stu­di­en­de­ka­nin Mode Design (B.A.) und Pro­fes­so­rin Clau­dia Ebert-Hesse ist von den Ent­wür­fen der Stu­die­ren­den begeis­tert: „Das hand­werk­li­che Know-how und die kon­zep­tio­nelle Gestal­tung der Stu­die­ren­den zeigt sich in durch­dach­ten Designs. Die pra­xis- und seg­ment­ori­en­tierte Koope­ra­tion mit dem Denim­we­ber Can­diani und der Munich Fabric Start war für die Stu­die­ren­den eine grosse Her­aus­for­de­rung, das Thema Denim for­ma­ler zu inter­pre­tie­ren und somit Denim ein ande­res Gesicht zu geben.“