An wel­chem Pro­jekt / Job / Event arbei­ten Sie gerade? Erzäh­len Sie uns bitte etwas über Moti­va­tion und Inhalt.
Als Junior Desi­gner in der Mar­ken­agen­tur Mar­tin et Kar­c­zin­ski arbeite ich der­zeit mit mei­nem Team an einem gro­ßen, inter­na­tio­na­len Bran­ding­pro­jekt, das im Herbst ver­öf­fent­licht wird. Die Agen­tur ver­bin­det Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien mit hoher Desi­gn­qua­li­tät, was mir sehr viel Spaß macht, da ich schon immer eher der „struk­tu­rierte“ Desi­gner war 🙂

Ich habe bereits wäh­rend des Stu­di­ums ange­fan­gen, frei­be­ruf­lich für ver­schie­dene klei­nere Kun­den zu arbei­ten und gestalte neben mei­ner Agen­tur­tä­tig­keit der­zeit die Lehr­bü­cher, ein Koch­buch und diverse Kom­mu­ni­ka­ti­ons­maß­nah­men für eine Ernäh­rungs­be­ra­ter-Aus­bil­dung. Außer­dem arbeite ich an mei­nem Her­zens­pro­jekt eines nach­hal­ti­gen, medi­en­über­grei­fen­den Café-Gui­des, des­sen Marke und Cor­po­rate Design ich für meine Bache­lor­ar­beit ent­wi­ckelt habe. Für die Abschluss­ar­beit habe ich die Inhalte, das Mar­ken­de­sign und ver­schie­dene Anwen­dun­gen des Café-Gui­des erar­bei­tet und sitze nun an der Umset­zung der Web­site. Es ist schön und abwechs­lungs­reich, als Krea­ti­ver noch eigene Pro­jekte neben dem Berufs­all­tag vor­an­zu­trei­ben.

Auf wel­che Weise hat das Stu­dium an der AMD Ihnen beim Über­gang in den Job gehol­fen und auf die jet­zige Arbeit vor­be­rei­tet?
Der Unter­richt an der AMD war sehr pra­xis­nah, da die Dozen­ten aus der Pra­xis kom­men und selbst immer auf dem neu­es­ten Stand der krea­ti­ven Arbeits­welt sind. Wir hat­ten jedes Semes­ter meh­rere reale Kun­den­pro­jekte, was einen enorm gut auf die spä­tere Arbeit in Agen­tu­ren oder Unter­neh­men vor­be­rei­tet und natür­lich auch moti­viert, da einige der Pro­jekte tat­säch­lich umge­setzt wer­den. Mein Stu­di­en­gang Mar­ken- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign, der stra­te­gi­sche Kom­mu­ni­ka­tion und Mar­ke­ting mit krea­ti­ver Gestal­tung ver­bin­det, hat mir gehol­fen, eine Marke nicht nur „hübsch“ zu machen, son­dern auf stra­te­gi­scher Basis nach­voll­zieh­bar zu ent­wi­ckeln und zu kom­mu­ni­zie­ren. Der enge, per­sön­li­che Kon­takt zu den Dozen­ten und die inten­sive För­de­rung hat den Berufs­ein­stieg zusätz­lich sehr erleich­tert.

Rück­bli­ckend: Was bedeu­tet das Stu­dium an der AMD für Sie?
Das Stu­dium an der AMD war eine lehr­rei­che, unter­halt­same, span­nende Zeit, auf die ich immer wie­der gern zurück­bli­cke. Das Stu­dium hat mich nicht nur fach­lich, son­dern vor allem per­sön­lich wei­ter­ge­bracht und mir gehol­fen, mei­nen eige­nen Weg zu fin­den und mei­nen Schwer­punkt zu ent­de­cken. Ganz zu schwei­gen von den tol­len, krea­ti­ven Men­schen, die ich im Laufe der Jahre ken­nen­ler­nen durfte und ins Herz geschlos­sen habe, mei­nem Pra­xis­se­mes­ter und Aus­lands­se­mes­ter und vie­len wei­te­ren ein­ma­li­gen Erleb­nis­sen.

Gibt es Preise oder Aus­zeich­nun­gen, die Sie nach Ihrem Stu­dium erhal­ten haben?
Wäh­rend des Stu­di­ums habe ich mit einer guten Freun­din und Kom­mi­li­to­nin an einer 24-Stun­den-Chal­lenge an der AMD mit dem Kun­den Melitta teil­ge­nom­men, bei der es darum ging, inner­halb von nur 24 Stun­den die Pro­dukt­idee, Visua­li­sie­rung und Prä­sen­ta­tion eines inno­va­ti­ven, por­ta­blen Kaf­fee­fil­ters zu ent­wi­ckeln. Diese Chal­lenge haben wir gewon­nen und unser Hand­fil­ter wird nun von Melitta wei­ter aus­ge­ar­bei­tet und umge­setzt.

Nach dem Stu­dium habe ich als Jahr­gangs­beste mei­nes Stu­di­en­gangs Mar­ken- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign das „Cer­ti­fi­cate of Excel­lence“ erhal­ten.
Gibt es etwas, dass Sie jun­gen Stu­die­ren­den gerne mit auf den Weg geben wür­den?
Unter­schied­lichste Pra­xis­er­fah­rung ist mei­ner Mei­nung nach sehr wich­tig und span­nend, um her­aus­zu­fin­den, was einem selbst Spaß macht und liegt. Erfolg ist immer mit Arbeit, Ehr­geiz und Durch­hal­te­ver­mö­gen, aber auch mit Lei­den­schaft und Begeis­te­rung ver­bun­den. Gerade im krea­ti­ven Bereich ist die Arbeit ja quasi das Hobby und umge­kehrt und das sollte man sich in stres­si­gen Pha­sen immer wie­der bewusst machen.

 

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